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[Blogger-Alphabet] A wie Arbeit

Blogger-Alphabet - A wie Arbeit - #bloggeralphabet

Blogger-Alphabet - A wie Arbeit - #bloggeralphabet

Anne von neontrauma hat dieses Jahr eine neue Aktion gestartet: Das Blogger-Alphabet.
Alle 2 Wochen ist ein Buchstabe und somit ein Thema dran. Los geht es logischerweise mit dem Buchstaben A und somit mit dem Thema Arbeit/Ausbildung.

In welchem Zusammenhang stehen Blog und Arbeit?

Ich habe es schon an der einen oder anderen Stelle erwähnt: Ich arbeite als Mediengestalterin.
Bei so einem Beruf („irgendwas mit Medien“) entsteht natürlich leicht ein Zusammenhang. Ich habe dank meinem Beruf ein großes Interesse an Design und Papierkram. Das sind Themen, über die ich auch gerne blogge. Das Internet an sich spielt in meinem Job keine so große Rolle, da ich in einer Druckerei arbeite. Mein Interesse am Internet und den Sozialen Medien ist eher persönlicher Natur.

Wie bringt man Arbeiten und Bloggen unter einen Hut?

Das ist manchmal wirklich schwierig. Es kommt leider häufig vor, dass ich nach der Arbeit so müde und ausgelaugt bin, dass ich einfach keine Lust mehr habe, auch noch etwas für den Blog zu schreiben oder zu gestalten. Im Dezember habe ich fest gestellt, dass es mir sehr hilft, wenn ich Deadlines habe. Genau wie im Job. Ein Termin, wann etwas fertig sein muss. Ich gehöre wohl zur Fraktion „Ich habe so lange ein Motivationsproblem bis ich ein Zeitproblem habe“. Ich werde produktiv, wenn es schon fast zu spät ist. Das ärgert mich häufig selbst kolossal, aber ich habe es noch nicht geschafft, diese Macke von mir zu ändern. Daher versuche ich das Wissen nun zu nutzen und mir auch für den Blog Termine zu machen.
Neben meiner Vollzeit-Arbeit in einer Werbetechnikfirma habe ich auch noch ein Nebengewerbe angemeldet. Über dieses gestalte ich Websites für kleine regionale Betriebe. Das nimmt natürlich auch noch zusätzlich Zeit in Anspruch und bringt gewisse Pflichten mit sich. Einfach ist es nicht, dass alles unter einen Hut zu bekommen. Freizeit will ich schließlich auch irgendwann noch haben. Aber ich arbeite an einer passenden Lösung.

Würdest du den Blog in einer Bewerbung erwähnen?

Ein Thema über das ich mir schon lange den Kopf zerbreche. Ich tue mich schwer mit dem Gedanken, meinen Blog als Referenz anzugeben. Nicht, weil ich mich für etwas schäme, das ich hier veröffentliche, sondern weil ich mich frage, was die Leute an meinem Blog interessieren sollte? Ich schreibe hier eher über meine Hobbies. Das Kreativ-Sein. Meine Liebe zu Papier-Planern (im digitalen Zeitalter). Was hat das für eine Relevanz in meinem Job? Andrerseits bin ich auch stolz auf meinen Blog. Freue mich, wenn alte Schulfreunde ihn „liken“ oder mich mal jemand darauf anspricht (auch wenn ich dann immer erst etwas überrascht bin).
Wie handhabt ihr das denn mit eurem Blog? Nutzt ihr ihn als Referenz?
Ist er euren Freunden bekannt?

Würdest du das Bloggen zum Beruf machen wollen?

Vielleicht nicht direkt das Bloggen, aber irgendwas mit Bloggen. So ein kleiner Traum von mir ist es, irgendwann mal einigermaßen erfolgreich im Internet zu arbeiten. Websites, Bloggen, Gestaltung. Das sind die Sachen, die mir Spaß machen und die ich gerne noch mehr machen würde. Vielleicht lässt es sich irgendwann mal realisieren?

Das Blogger-Alphabet

52 Wochen – 26 Buchstaben – 26 Themen.
Alle zwei Wochen steht ein neues Stichwort im Raum, das mit dem Bloggen verknüpft ist.
Möchtest du wissen, wie genau das Blogger-Alphabet funktioniert und wie du teilnehmen kannst? Dann schau dir am besten » die Ankündigung dazu an.

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2 Kommentare

  • Reply
    Kerstin
    14. Januar 2016 at 12:48

    Danke für den Artikel und den Hinweis. Ist eine schöne Idee, Kerstin

  • Reply
    Lara
    17. Januar 2016 at 10:57

    Schön geschrieben, Ulli. 🙂
    Das Problem mit der Referenz kenne ich auch. Zumal ich immer Angst habe, dass viele nichts von der „Autoplanung“ wissen und z.B. wenn ich krank bin, nur sehen könnten, dass neue Beiträge online sind und dann ihre Rückschlüsse ziehen….
    Interessant ist dabei für zukünftige Vorgesetzte, weniger, was der Inhalt deines Blogs ist, als vielmehr, dass du eben Interesse am „Digitalen Zeitalter“ hast und das ist heute ja sehr wichtig. Außerdem kannst du zeigen, dass du längerfristig an einem Projekt dranbleiben kannst. 😀 Uuuund last but not least erleichtert es doch jeden Boss, wenn du lieber bloggst, statt dreimal die Woche zum Fallschirmspringen gehst.
    So oder so würde ich das jetzt sehen. Aber im Endeffekt bin ich natürlich auch aktuell nicht die Chefin von Menschen mit Blog. ^^

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