7 In Project Life

Reisetagebuch-Fail – jetzt doch wieder Project Life?

Reisetagebuch-Fail - jetzt doch wieder Project Life?

Reisetagebuch-Fail - jetzt doch wieder Project Life?

Bereits als wir unseren Urlaub gebucht hatten, habe ich angefangen zu überlegen, wie ich denn dieses Mal die Urlaubserinnerungen festhalten kann und was ich mit den Fotos anstellen möchte. Meine Idee war damals, dass ich mein Traveler’s Notebook mitnehme, mir ein eigenes Heft gestalte und dort dann bereits im Urlaub Notizen machen, Schnipsel einklebe und Platz für Fotos lasse. Klag in dem Moment für mich wie ein guter Plan. Insbesondere weil ich es bei anderen immer so toll fand, wenn die schon kurz nach dem Urlaub ein fertiges Reisetagebuch vorzeigen können. Auch den wilden, spontanen Stil finde ich bei anderen immer schön. Dieses Smash-Book-artige. Aber wie sich herausstellte, ist das wohl nichts für mich. Ich hatte weder die Lust, mich im Urlaub jeden Tag hinzusetzen, ausführlich zu schreiben und Zeug einzukleben, noch mag ich dieses Durcheinander in meinem eigenen Journal. Ich bin wohl eher der klar strukturierte Typ. Außerdem wäre da noch das Problem, dass das selbst gebastelte Notizheft nicht mal annährend die ganzen Schnipsel, die ich so gesammelt habe, aufnehmen kann. Geschweige denn noch Fotos.

Reisetagebuch vs. Schnipsel - was nicht passt, wird passend gemacht?

Diese Idee musste ich also für gescheitert erklären. So ein kleines Journal macht evtl. bei einem Kurzurlaub Sinn oder wenn man gerne tagebuchartig schreibt. Aber aktuell leider nicht für mein Vorhaben. Zu dem Journal wollte ich eigentlich noch ein gedrucktes Fotobuch machen. Zum Herumzeigen und so. Und um die Masse an Bildern irgendwie unterzubringen. Aber wenn das Journal nun flach fällt, fehlt mir etwas, wo ich die Schnipsel (Eintrittskarten, Flyer, etc.) einkleben kann. Und in ein gedrucktes Fotobuch passt das irgendwie nicht.

Travel Journal Kit

Ich hatte mir in den Urlaub ein kleines Mäppchen mit einigen nützlichen Utensilien mitgenommen, die ich fürs Reisetagebuch verwenden wollte. Vielleicht ist die Liste für den einen oder anderen trotzdem hilfreich, auch wenn es für mich nicht gepasst hat.

Travel Journal Kit - Stifte, Washi-Tape & Co.

  • Gel-Stifte
    – z.B. die G-2 von Pilot* [Werbung] – dort gibt es verschiedene Produktlinien und aktuell läuft ein Gewinnspiel mit tollen Preisen. Ich habe eine Auswahl an Stiften zugeschickt bekommen und finde das Schreibgefühl sehr angenehm. Die Farbvielfalt lässt keine Wünsche offen.
    Außerdem hatte ich noch einen schwarzen Fineliner von micron mit, aber der hat leider beschlossen, dass die schwarze Farbe sich auch sehr gut in der Kappe macht und hat angefangen zu tropfen. -.-
  • Bleistift
    Für kleine Randnotizen oder um den Platz für Fotos zu markieren.
  • Kleberoller
    Einfach, sauber und schnell. Ich kaufe meine immer bei dm und klebe fast alles mit den Rollern.
  • 1-3 Washi-Tapes / Washi Samples
    Eine kleine Auswahl um z.B. Flyer einzukleben oder die Seiten verzieren zu können.
  • kleine Schere
    Wenn mal etwas nicht auf die Seite passt (aber nicht ins Handgepäck!)
  • Platzhalter für Fotos (3×2 inch)
    Macht Sinn, wenn ihr später noch Fotos einkleben wollt. Dann könnt ihr den benötigten Platz abschätzen und einplanen.
  • Büroklammern / Fold-back-Clips
    Falls ihr etwas einfach nicht verlieren oder vielleicht später noch unterbringen wollt.
  • evtl. Datumsstempel + Stempelfarbe
    Kein Muss – man kann das Datum ja auch einfach schreiben – aber eine nette Spielerei.
  • Plastikbeutel für unterwegs
    …um Eintrittskarten und Flyer zu sammeln

Und was ist nun Plan B?

Project Life - 6x8 - Simple Stories

Da Journal und Fotobuch für mich nicht passen, bin ich wieder beim Project Life gelandet.
Eigentlich wollte ich davon Abstand nehmen, weil ich bisher kein Album richtig fertig stellen konnte. Andrerseits ist es aber die perfekte Lösung um alles in einem Album unterzubringen. Dank den Hüllen hat man eine saubere Optik. Aber man hat auch Platz für all die kleinen Schnipsel und persönlichen Notizen. Ich muss mich evtl. nur mit dem Gedanken anfreunden, dass ich nicht jede einzelne Karte irgendwie dekorieren kann. Dann schaffe ich es dieses Jahr vielleicht auch mal, das Album fertig zu machen. Und wenn das geschafft ist, setze ich mich vielleicht auch mal hin und mache das Album aus der Karibik fertig. Wäre doch auch mal schön oder?

Also heißt es nun Bilder sichten und auswählen (1700 Bilder passen nicht in ein 6×8 Album), Bilder drucken lassen, Zubehör bestellen und anfangen!
Es wird wieder ein 6×8 Album von Simple Stories mit Hüllen für 3×4 und 6×4 Fotos. Ich werde mir nebenbei Papiere und Project Life Karten noch selbst erstellen und dem ganzen so ein Farbschema geben. Ich hoffe, dass ich die Vorarbeit mit den Bildern bald abschließen und dann kreativ werden kann.

Wie sieht für euch das perfekte Urlaubsalbum aus?

Nehmt ihr ein tradiotionelles Foroalbum, klebt Bilder ein und schreibt vielleicht noch einen Satz dazu? Macht ihr auch Project Life? Schreibt ihr Reisetagebuch? Oder gibt es immer ein gedrucktes Fotobuch? Ich freue mich auf eure Berichte und Empfehlungen.

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7 Kommentare

  • Reply
    Theresa
    28. Februar 2016 at 10:38

    Wie hast du denn dein „Plan A“ gemacht? Kann man das Reisebuch kaufen oder hast du alles selbstgemacht?

    • Reply
      Ulli
      6. März 2016 at 9:45

      Hallo Theresa,
      also die „Hülle“ habe ich gekauft. Im Original heißen die „Midori Traveler’s Notebook“ – meine habe ich aber über eine facebook-Gruppe von Petra und es heißt deswegen „Pedori“. Viele machen solche Hüllen selbst und bieten sie zum Kauf an. 🙂
      Die Hefte für Innen habe ich selbst gemacht, weil ich die etwas breiter haben wollte, als sie es original wären. Aber auch für Innen kann man einiges an Zubehör kaufen. Die originalen Sachen findest du z.B. bei luiban -> http://shop.luiban.com/buecher/travelers-notebooks.html
      Ich hoffe, das hilft dir weiter?! 🙂

  • Reply
    Sandra
    28. Februar 2016 at 12:36

    Uff… ja, ich kenne das Problem! Ich führe auch Erinnerungsbücher, aber nicht im Project Life Stil, sondern nehme mir Scrapbooking Papier, das ich auf 6×8 zuschneide und klebe und schreibe darauf… ab und an hefte ich auch eine Hülle ab, wie bei PL, meistens wenn es viele Fotos von etwas gibt, die ich nicht in eine Collage verarbeiten möchte, da ich sie gerne etwas größer im Album hätte… Zwar überlege ich immer mal wieder meine Erinnerungen – ob Urlaub oder Alltag als reines PL festzuhalten, aber ich glaube das ist nichts für mich, da fehlt mir dann einfach zu viel. Diese ganzen Hüllen, etc. ist mir zu einseitig, das bin nicht ich. Es ist mega viel Arbeit und ich verstehe, wenn du die Alben nicht fertig bekommst. Ich arbeite gerade am Lissabon Album vom Frühling 2015… es ist zum Glück fast fertig. Aber dann steht noch Kalifornien aus dem Sommer aus und ein Album für einen Urlaub aus dem Frühling 2014!!! liegt auch noch hier. O.o Und der nächste Urlaub steht auch schon vor der Tür… nebenbei noch die Erinnerungen aus dem Alltag festhalten… es ist schon echt mega viel. Aber es macht Spaß und wenn dann Freunde vorbeikommen und sich zufällig ein Album aus dem Regal fischen und lauter „Ahhhh“s und „Oooh“s von sich geben, dann bin ich schon ein wenig stolz auf meine Werke.

    Bei meinem ersten Reisetagebuch habe ich auch Material mitgenommen und mich im Urlaub dran gesetzt. Leider nur die ersten paar Tage von zwei Wochen, sodass ich zu Hause trotzdem noch ganz viel Arbeit hatte. Es ist mein erstes Album und im Nachhinein hätte ich es anders gemacht, aber ich merke, dass ich mich mit jedem Album weiter entwickel. Das Lissabon Album nun ist mein drittes und dieses Mal gefällt es mir mega gut. Ich glaube, ich habe nun einen Stil gefunden, der passt. 😀

    Ich wünsche dir noch ganz viel Spaß und Druchhaltevermögen!!!
    Lieben Gruß,
    Sandra

    • Reply
      Ulli
      6. März 2016 at 9:48

      Hallo Sandra,
      danke für deinen Kommentar.
      Es beruhigt mich zu lesen, dass ich nicht die Einzige bin, die etwas länger für die Alben braucht. ;D
      Machst du Memorybooks (ja-sagerin)? Kommt mir von der Beschreibung so vor. 🙂 Oder ganz eigene? Also machst du auch die Hülle selbst?

      Gibt es von deinen Alben online etwas zu sehen? Würde mich wirklich mal sehr interessieren. 🙂

      Liebe Grüße
      Ulrike

  • Reply
    Lina
    8. März 2016 at 14:09

    Ich erkenne mich ein wenig wieder in dem Post…
    Ich habe mir letztes Jahr ein „Reisetagebuch“ zugelegt und fand die Idee echt super. In den darauffolgenden Urlauben und Kurztripps habe ich auch brav jeden Tag alles (Un-)Wichtige und Schöne aufgeschrieben. Aber so 100%ig zufrieden bin ich nicht. Es ist in dem Tagebuch zwar Platz für Bilder, Tickets usw, aber in meinen Augen nicht genug. Und parallel dazu ein Fotobuch? Ich weiß nicht.
    Für dieses Jahr hab ich mir vorgenommen, einen PL anzufangen. Allerdings weiß ich noch nicht, ob ich damit wirklich glücklich werde. 🙁
    Bisher habe ich neben dem Tagebuch eine Kiste, in der ich alle Schnipsel, Tickets, Karten usw aufbewahre. Gefällt mir an und für sich auch gut, aber nicht gut genug. Und außerdem quillt besagte Kiste auch schon über.
    Hach, ich weiß noch nicht. Fakt ist: so wie es ist, kann es nicht bleiben. Schließlich möchte ich nicht, dass alle Andenken und Bilder auf irgendwelchen Festplatten und Kisten verstauben.

    LG,
    Lina

  • Reply
    Daniela
    21. März 2016 at 18:35

    Huhu Ulli,
    also das Problem ist mir sehr wohl bekannt. Zuerst hatte ich einen A5 Planer, den ich während des Urlaubs bestücken wollte. Schnell merkte ich aber, dass wenn ich keine Fotos einkleben kann, es mich nicht zufrieden macht und ich immer dachte: Nee das machste zu Hause. Naja und wenn du das zu Hause machst, da hast du ja noch den Stempel, den du jetzt nicht mitgenommen hast und noch den Sticker, der auch noch super zum Layout passt. Und zack… habe ich gar nichts eingetragen und alles zu Hause gemacht.
    Dann habe ich einen Wechsel gemacht – auch auf einen Pedori. In Regular. Dazu habe ich mir eine Instax gekauft. Und damit klappt es erstaunlich gut. Ich habe mir selbst auferlegt: Ich nehme mir ein paar kleine Utensilien mit, die alle ein Kosmetiktäschchen passen müssen. Was nicht dabei ist, wird auch nicht benutzt. Die Instaxbilder klebe ich direkt ein. Dazu ein paar Zeilen und eben die Dinge, die ich an den Tagen gesammelt habe. Sollte ich Bilder einkleben wollen, die ich auf dem Handy habe, lasse ich Platz und drucke zu Hause auf meinen Canon Selphy den Rest aus und klebe nur noch nach. Das klappt auch. Aber nur, weil ich den Anspruch auf Perfektionismus und es muss alles umwerfend werden, abgelegt habe. Mir ist es wichtiger geworden, die Seiten im Urlaub zu machen. Das ist für mich authentischer und eine schönere Erinnerung…

  • Reply
    Andrea M.
    3. Juli 2016 at 16:00

    Hallo
    Kommt mir alles sehr bekannt vor und beruhigt mich, dass es nicht nur mir so geht.
    Irgendwie hab ich noch nicht wirklich das richtige gefunden für mich. Reisetagebuch hat letztes Jahr im london Urlaub ganz gut geklappt. Hab mich abends einfach mal hingesetzt und den Tag gedanklich und schriftlich Revue passieren lassen und gesammelte Schnipsel mit eingeklebt. Leider fehlen mir da dann aber die Bilder (die ich erst zuhause ausdrucken kann). Vielleicht mach ich mir für den kommenden Urlaub einen Schablone aus Papier, die ich als Platzhalter für Fotos reinlegen kann….oder doch mal ne Instax gönne 🙂
    Project Life hab ich als December Daily probiert und auch da bin ich heute noch in Verzug. Den Versuch es das Jahr über zu füllen (nicht täglich, dafür fehlt mir die Zeit und auch die Fotos) hab ich bis jetzt nur zum Kauf eines neuen Project Life-Album und Hüllen geschafft. Wird wohl auch nichts mehr. Denk ich nehm das wieder für den Versuch eines December Daily.
    Ansonsten gibt es bei uns auch wegen der Masse der Fotos eher immer ein gedrucktes Fotobuch (wobei ich auch da noch riesig hinterherhinke 🙁 ) Wir machen einfach immer zu viele Fotos – bei denen ich mich dann nie entscheiden kann, was rein soll.
    Na mal schauen wie es im kommenden Urlaub funktioniert.

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